Da es sich bei der Norm EN ISO 20471 um eine allgemeine Sicherheits- und Qualitätsnorm handelt, hat Rijkswaterstaat spezifische Richtlinien für die Einheitlichkeit und Qualität von Warnschutzkleidung erstellt: die „Richtlinien und Spezifikationen für Sicherheitskleidung für Straßenarbeiten“ (AVV, 1995). Diese Richtlinien geben klare Regelungen für die anzuwendende Klasse, die Hintergrundfarbe sowie die Farbe und Gestaltung der retroreflektierenden Streifen.
Die Richtlinien gelten für alle Warnkleidung, die von Straßenarbeitern auf Nationalstraßen (A- und N-Straßen) und von Eisenbahnarbeitern getragen wird. Sie gelten auch für Fachkräfte, die Verkehrsmessungen, -zählungen und -kontrollen durchführen. Der Hauptzweck dieser zusätzlichen Norm besteht darin, die Sichtbarkeit und Erkennbarkeit von Straßenarbeitern und Eisenbahnarbeitern zu erhöhen.
Zusätzliche Anforderungen RWS-Standard
Der RWS-Standard legt eine Reihe zusätzlicher Anforderungen an reflektierende Kleidung bei Arbeiten auf öffentlichen Straßen und Schienen fest. Die Spezifikationen unterscheiden sich in der Anzahl und Lage der Reflexstreifen. Diese Streifen sollten die Form eines Roman II (manchmal auch H-Form genannt) haben, wobei die vertikalen Streifen über die Schulter verlaufen. Außerdem muss an der Außenseite der Ärmel und Hosenbeine ein vertikaler Streifen vorhanden sein. Alle Westen, Jacken und Anzüge müssen geschlossen getragen werden.
Klassen
Warnschutz-Arbeitskleidung wird entsprechend hergestellt EN ISO 20471 in drei verschiedene Klassen eingeteilt. Bei Straßenbauarbeiten auf oder entlang von Autobahnen sind nur Klasse 2 und Klasse 3 zulässig;
Klasse 2: Warnschutzkleidung der Klasse 2 ist für Arbeiten auf öffentlichen Straßen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h geeignet.
Klasse 3: Warnschutzkleidung der Klasse 3 eignet sich für Arbeiten im öffentlichen Straßenverkehr ohne Geschwindigkeitsbegrenzung. Bei Arbeiten im Dunkeln ist reflektierende Kleidung der Klasse 3 Pflicht.
Personalisieren Sie gut sichtbare Arbeitskleidung
Unternehmen möchten häufig ihr Logo auf Arbeitskleidung drucken. Arbeitskleidung mit hoher Sichtbarkeit muss strengen Anforderungen genügen. Das Anbringen eines Logos auf reflektierender Kleidung unterliegt strengen Regeln. Dabei sind stets die für die verschiedenen Klassen geltenden Mindestoberflächenanforderungen gemäß EN ISO 20471 zu berücksichtigen. Wenn ein Logo auf dem fluoreszierenden Stoff angebracht wird, kann die sichtbare Oberfläche reduziert werden, was bedeutet, dass das Kleidungsstück möglicherweise nicht mehr den Anforderungen der ursprünglichen Klasse entspricht. Als Experten können wir Sie in diesem Prozess begleiten, damit Ihr Unternehmen allen Anforderungen gerecht wird, ohne Abstriche bei der Optik zu machen.
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